
Was sind die "Bilder der Seele"?

Wie läuft eine Intensivbegleitung in die "Bilder der Seele" ab?

Wie sind die Sessions strukturiert?
Die Reise in die „Bilder der Seele“ ist eine imaginative Methode, bei der mit inneren symbolischen Bildern gearbeitet wird, die aus der Tiefe des Unbewussten auftauchen. Diese sind nicht willentlich gesteuert, sondern entstehen spontan, ähnlich wie Traumbilder. Es sind nicht unbedingt Erinnerungen im engeren Sinne, sondern Ausdrucksformen seelischen Leidens und seiner Zusammenhänge in oftmals archetypischen oder archaischen Bildern und Szenen. Die Methode folgt ganz dem, was die Seele zeigen mag. Es geht dabei nicht um tatsächliche Fakten, sondern um symbolische Ausdrucksformen mit einer starken emotionalen und symbolischen Tiefe, die unbewusste Themen, ungelöste Konflikte oder verlorene Seelenanteile widerspiegeln. Manchmal sind sie dramatisch oder irrational, das ist Teil ihrer Wirkung.
Zugang zu diesen inneren Bildern bekommst du über eine leichte Trance. Du bist wie in der Hypnotherapie wach und jederzeit ansprechbar, durch eine einleitende Atemsession wird jedoch die emotionale Ebene stärker aktiviert.
Eine Intensivbegleitung erstreckt sich über 5 aufeinander folgende Tage, an denen wir jeweils 1,5-2h miteinander arbeiten.
Bevor es losgeht klären wir in einem Vorgespräch, ob die Intensivbegleitung grade stimmig und dran ist und setzen den Fokus und deine Intention für die Woche: Ziele, Potenziale, worum geht es aktuell insgesamt für dich, was möchtest du tiefer verstehen, transformieren oder für dich öffnen?
* Lies an dieser Stelle gern auch den Abschnitt über die Atemarbeit
Die erste Sitzung dient dem Kennenlernen der Methode und dem ersten Eintauchen in die inneren Bilder, danach geht es im Laufe der Woche tiefer in die (Schatten-)Themen hinein. Die letzte Sitzung der Woche dient der Entfaltung deines Potenzials.
Die Sitzungen beginnen immer mit einem kurzen Ausrichtungsgespräch (etwa 5-10 Min.), in dem wir deine Intention und den Fokus der jeweiligen Sitzung klären - worum geht es heute konkret für dich?
Es folgt eine ca. 20 min. lange Breathwork Session begleitet von Musik sowie eine kurze Nachspürphase (etwa 5-10 Min.). Du liegst einfach still da, lauschst der Musik, lässt deinen Atem natürlich fließen und spürst nach, was sich während der Atemsession in dir bewegt und gezeigt hat.
Dann reist du für ca. 30 min. in die Unbewussten Bilder deiner Seele. Ich begleite dich mit Worten und Nachfragen durch die Geschichte, die deine Seele dir erzählen mag.
Im abschließenden Nachgespräch (etwa 10 Min.) ist Raum, um das auszudrücken, was gerade noch da und wichtig ist, was sich in der Session für dich gezeigt oder geöffnet hat, was noch Worte braucht.
Die Informationen aus dem Unbewussten können zusammengebracht werden und wir können schauen, wie du es in dein Leben integrieren kannst.


Was kann die Arbeit mir den "Bildern der Seele" bewirken?
Die Arbeit mit den Bildern der Seele hilft dabei, verdrängte oder unbewusste seelische Konflikte sichtbar zu machen, die oft tiefere Ursachen für heutige Lebensthemen, Blockaden oder Beziehungsmuster sind. Das bewusste Wahrnehmen, Aussprechen, Durchfühlen und symbolische Verändern dieser inneren Szenen bewirkt eine emotionale Klärung und Entlastung und hilft bei der Integration abgespaltener Anteile. Das vertiefte Verstehen dieser seelischen Zusammenhänge kann zu einem Gefühl von Versöhnung, Ganzheit und innerem Frieden führen.
Die Arbeit mit den Bildern der Seele kann Unbewusstes sichtbar machen, Verstrickungen aufdecken (z. B. „Warum gerate ich immer wieder in dieses Muster?“), alte Bindungen lösen und Vergebung, Integration und Wandlung anstoßen.
Diese Art der Arbeit ist besonders geeignet für Menschen, die Themen auf einer tieferen Ebene verstehen und lösen wollen.
Kontraindikationen
Kontraindikation für die unbewussten Bilder der Seele sind schwere psychische Erkrankungen (akute Psychosen, Schizophrenie und andere Erkrankungen mit erhöhtem Psychoserisiko, Bipolare Störung, Borderline, sowie akute PTBS) außerdem ist diese Art der Arbeit nicht mit dem Konsum von Alkohol oder anderen bewusstseinsverändernden Substanzen vereinbar. Eine Vorgeschichte mit Substanzmissbrauch stellt nicht unbedingt ein Problem dar, dennoch ist es sinnvoll, es mitzuteilen. Gleiches gilt für die Einnahme von Medikamenten.
*Du brauchst keine Vorkenntnisse. Die erste Sitzung ist so gestaltet, dass du achtsam und mit viel Geduld an das Imaginieren herangeführt wirst.
*Sieh dir bitte unbedingt auch die Kontraindikationen für den verbundenen Atem an.